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NOV25: Rechts der CSU ist nur die Wand – Stoppt das Ausgrenzungsgesetz

fight racismDie CSU hat den Vorschlag für ein bayerisches Integrationsgesetz in den Bayerischen Landtag eingebracht. Das Gesetz soll alle in Bayern lebenden Menschen der sogenannten „deutschen Leitkultur“ verpflichten. Zusätzlich enthält der Gesetzesentwurf neue rassistischen Sonderverordnungen, Passagen die an die Rassenlehre erinnern und einen Ausbau von Repressionsinstrumenten. Im Vortrag geht es um den Inhalt des Gesetzes, die Folgen für uns Alle sowie um die politischen Hintergründe. Weiter wollen wir auf das im August diesen Jahres stattgefundene „Solidarity 4 All“-Camp zurückblicken. Außerdem möchten wir mit euch diskutieren, wie wir gemeinsam das Gesetz stoppen und Widerstand gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck organisieren können.

Freitag, 25. November | 19.00 Uhr | Infoladen Benario (Nürnbergerstr. 82, Fürth)

NOV30: Rückkehr nach Reims. Klasse, Scham und die Linken.

FotoKaum ein Buch hat in diesem Jahr so viel Aufmerksamkeit erregt wie Didier Eribons «Rückkehr nach Reims». Angesichts der Wahlerfolge rechtspopulistischer Partien in vielen Ländern Europas trifft es den Nerv der Zeit: Warum wählen gerade die «Abgehängten», oft ehemals linke Stammwähler*innen, die Rechten? Eribons These ist schmerzlich: Die Linke habe sich abgewendet von der Klassenfrage und von den Arbeiter*innen selbst – und damit den Aufstieg der Rechten möglich gemacht.Diese Entfremdung zeichnet Eribon in der eigenen Biographie nach: Bildungsaufstieg und schwule Emanzipation waren ihm nur durch die Verleugnung seiner Klassenherkunft möglich. Er lenkt dabei den Blick auf die Wirkmächtigkeit sozialer Scham und die Widersprüche der Selbstbehauptung.

Die Veranstaltung wird im LIVESTREAM übertragen.
Mittwoch, 30. November | 19.00 Uhr | Infoladen Benario (Nürnbergerstr. 82, Fürth)

„Pegida“ in Fürth – Nein Danke! – Proteste nur am Mittwoch

NoPegida Die rassistische „Pegida-Bewegung“ trat in den letzten Monaten mehrmals in Fürth auf. Zuletzt mussten sogar Martinsumzüge der Kindergärten abgesagt werden, um den Rassisten die Straßen zu überlassen. Am 21.12. plant Pegida erneut einen öffentlichen Auftritt in Fürth.
Aber auch am 21.12.2016 gilt: Keinen Fußbreit den Faschisten und Rassisten!

Wie die Erfahrung – durchwegs an jedem Ort – gezeigt hat, verstecken sich hinter all diesen sogenannten „Pegidas“ i.d.R. Neonazis und Rassisten, die lediglich vorgeben, die Interessen und Nöte der „kleinen“ Leute zu vertreten.
In Wahrheit nutzen sie bewusst Ängste und Nöte von Teilen der Bevölkerung aus. Den rechten Anführern geht es einzig und allein darum, Menschen gegen Flüchtlinge aufzuhetzen. Dabei ist ihnen jede Lüge recht, um Menschen gegen Menschen und Arme gegen noch Ärmere aufzuhetzen.
Neonazis versuchen deshalb unter dem Deckmantel „Pegida“ Rassismus und Völkerhass zu schüren – so auch in Fürth.
Die Neonazis und Rassisten wollen uns in „Deutsche“ und „Nichtdeutsche“ spalten. Da nicht wenige aus der gesellschaftlichen Mitte es kaum erwarten können, auf diesen Zug aufzuspringen, vor allem wenn es um Stimmen bei Wahlen geht fühlen sich solche Rassisten mehr denn je ermutigt, ihrem Hass – nicht nur in Worten – freien Lauf zu lassen. Dagegen sind wir! Dagegen wehren wir uns!

Daneben fordern wir die Stadt Fürth auf, den braunen Spuk zu verbieten oder zumindest bestmöglich zu beschränken.

Wegen einer Handvoll verblendeter Rassisten und Neonazis wurden in der Vergangenheit Straßen gesperrt und ganze Stadtteile lahmgelegt. Infolgedessen kamen Anwohner nur schwerlich zu ihren Wohnungen. Geschäfte und Lokale mussten mangels Kundschaft geschlossen werden. Auch damit muss Schluss sein!

Kommt zu den Protesten am 21.12.2016 um 15.00 Uhr vor das Fürther Rathaus!

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Die Pogromnacht in Fürth: Wir vergessen nicht!

Wann?
9. November 2016
18:00 Uhr

Wo?
Mahnmal an der Geleitsgasse

null Am 09. November findet im Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 die jähliche Kundgebung am Mahnmal in der Geleitsgasse statt. Mit Grußworten und Musik wollen wir an den Tag vor 78 Jahren erinnern, als antisemitischer Terror in ganz Deutschland zum Brand von Synagogen, Vertreibung und Vernichtung führte. Getrieben von antisemitischen Weltverschwörungstheorien brannte auch in Fürth die Synagoge in der Geleitsgasse, Jüdinnen und Juden wurden mit Gewalt auf der heutigen Fürther Freiheit festgehalten und anschließend teilweise in KZs deportiert. Der Nationalsozialismus verantwortete in den Folgejahren, getragen von weiten Teilen der Bevölkerung, millionenfachen Mord, Vernichtung und Krieg.
Wir nehmen den 09. November zum Anlass, diesen Verbrechen zu gedenken. Ein Blick in die deutsche Geschichte zeigt uns aber auch, dass Antisemitismus und Rassismus nicht 1945 aufhörten zu existieren. Bis heute fallen diese Ideologien auf fruchtbaren Boden und sind verantwortlich für Mord, Anschläge, Abschottung und Diskriminierung. Vor diesem Hintergrund ist der 09. November auch eine Mahnung und Handlungsaufforderung für heute und morgen: Nie wieder!

Im Anschluss
Lesung: „Drei Steine“

Wann?
09. November 2016
19:30 Uhr

Wo?
Café Samocca
Rudolf-Breitscheid-Straße 4

„Drei Steine“ erzählt die autobiografische Geschichte von Nils Oskamp, der in den achtziger Jahren in Dortmund-Dorstfeld Opfer rechter Gewalt wird: Als Schüler kämpft er um sein Überleben, ohne dabei selbst zum Täter zu werden. 
Die Neonazis, in deren Visier er als Jugendlicher geriet, waren von „Alten Kameraden“ geworben worden – und machen mit dem rechtsextremen Terror, den sie verbreiten, noch heute Schlagzeilen.

Neonazis und RassistInnen blockiert

Am vergangenen Wochenende wollten wieder einmal Nazis und RassistInnen durch Fürth marschieren. Für Freitag hatte PEGIDA Nürnberg erneut angekündigt einen ihrer „Spaziergänge“ durchführen zu wollen. Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ kam zudem auf die Idee am Samstag einen Demonstration auf der Hardhöhe anzumelden. Dass beide Vorhaben auf Protest stoßen würden, musste den Rechten klar gewesen sein, zeigen doch Aufmarschversuche, wie am 18. April 2015, dass antifaschistische Blockaden und Proteste erfolgreich waren und sind.

NoPegidaUnter diesen Vorzeichen versammelten sich denn am Freitag einige wenige RassistInnen um den Fürther Rassisten Gernot Tegetmeyer am Bahnhofsplatz. Nachdem eine Stunde lang gehetzt und diffamiert wurde, wollte sich der Zug auf den Weg seiner geplanten Demonstrationsroute machen. Für ein frühzeitiges Scheitern dieses Vorhabens sorgte schließlich eine Blockade von AntifaschistInnen, die sich den Rechten in den Weg gestellt hatten. Sichtlich erzürnt durch diesen Erfolg, verlor selbst Tegetmeyer an diesem Abend sein zuvor so oft beschworenes „Vertrauen in die Polizei“. Mit wem er auch weiterhin vertraut zu sein schein, zeigte sich am vergangenen Mittwoch: Nach der tödlichen Attacke des Reichsbürgers Wolfgang Plan auf Polizisten am Morgen, wurde bekannt, dass dieser in Kontakt PEGIDA-Co-Organisator Enriko Kowsky steht.
Während PEGIDA Nürnberg zahlenmäßig weiter schrumpft, zerbricht ihr Selbstbild der „besorgten Bürger“ immer weiter. Nicht nur die Teilnahme und inhaltliche Beteiligung von einschlägig bekannten Neonazis an Veranstaltungen, sondern auch der Kontakt zwischen führenden Organisatoren und rassistischen, gewaltbereiten Waffenbesitzern (Wolfgang Plan), lassen die rassistische Hetze von Tegetmeyer und Co. im richtigen Licht erscheinen – dem einer rassistischen und faschistischen Bewegung.

Auch die Proteste gegen den III. Weg am Samstag folgten dem Beispiel des Vorabends. Nachdem die Neonazipartei, die in direkter Nachfolge des verbotenen „Freies Netz Süd“ steht, lautstark und unversöhnlich auf der Hardhöhe empfangen wurde, sorgten zahlreiche Blockaden für erheblich Behinderungen und Umleitungen der Neonazis, die aus ganz Deutschland angereist waren. So war und ist beeindruckend, wie entschlossen AntifaschistInnen den Zug der Neonazis blockierten. Mit erheblicher Verspätung und Gegenwehr, geschützt durch bis zu 500 PolizistInnen, erreichte der III. Weg schließlich die Billinganlage, ehe er sich auf den Weg in die Schweiz, zu einem Konzert der rechtsterroristischen Organisation „Blood&Honour“ (in Deutschland verboten) machte.

Die Blockaden der Aufmärsche von PEGIDA und dem III. Weg zeigen einmal mehr, dass es Neonazis und RassistInnen nicht möglich ist, unbehelligt und reibungslos in Fürth aufzumarschieren. Von zentraler Wichtigkeit war dabei der zivile Ungehorsam der Blockierenden, der ein klares und entschlossenes Statement gegen Nazis und RassistInnen darstellt – auch für zukünftige Aktionen. PROPS an alle AntifaschistInnen und NazigegnerInnen, die dies möglich gemacht haben!

Drei Steine – eine mahnende Graphic Novell

NSU, freie Kameradschaften, Rassismus, nationaler Sozialismus,… Wörter die sich automatisch auftun, sobald man sich auch nur im Ansatz mit dem Thema Rechtsradikalismus befasst.

Scheint dieses Thema doch immer so fern in der Vergangenheit seinen Ursprung zu haben, reichen Taten und Übergriffe bis in unsere heutige Zeit hinein. Nicht erst seit PEGIDA und Co. werden wieder Schlagworte hervorgeholt, die an Parolen der Nazis in der Zeit bis 1945 erinnern.

Opfer rechts motivierter Übergriffe gibt es nicht erst seit dem Aufkommen der Flüchtlingsdebatte in den vergangenen zwei Jahren. Die Graphic Novel „Drei Steine“ geht zurück in die achtziger Jahre und erzählt biographisch aus der Perspektive des Autors Nils Oskamp, was es bedeutet ins Visier organisierter und gewalttätiger Nazis zu geraten.

Mit der Lesung laden wir dazu ein, sich mit dem Thema aus der Perspektive des Opfers auseinanderzusetzen. Der Autor Nils Oskamp wird persönlich vor Ort sein und seine Graphic Novel visuell und untermalt mit Musik präsentieren.
Nach der ca. 60 minütigen Lesung, wird es möglich sein, mit dem Autor persönlich ins Gespräch zu kommen.

WANN und WO:

09.November 2016, 19:30 Uhr im Samocca (Einlass ab 19:00 Uhr), Rudolf-Breitscheid-Straße 4, 90762 Fürth

08. und 09. November 2016, 11:000 Uhr/BIKUL Lindenhain, Kapellenstraße 47, 90762 Fürth, kostenlos und exklusiv für Schulklassen

Anmeldung für Schulklassen unter:
fanprojekt@kinderarcheggmbh.de

 29. Oktober Fluchtursachen bekämpfen! Gemeinsam gegen Krieg, Rassismus, Sexismus und Ausbeutung


[ 29. Oktober 2016; 14:00; ]

Zur Zeit befinden sich zwischen 60 und 90 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht . Fluchtgründe gibt es viele. Menschen fliehen etwa wegen der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, wegen Kriegen und politischer Verfolgung, sie fliehen vor Hunger, Elend, ökologischen Katastrophen, Versklavung, Zwangsverheiratung, Verfolgung aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung.
Deshalb lasst uns am 29.Oktober um 14 Uhr auf dem Jakobsplatz in Nürnberg zusammenkommen und unsere Kämpfe in einer bundesweiten Großdemonstration zum Hauptsitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vereinen. Setzen wir den Startschuss für den bitter notwendigen und endlich gemeinsam geführten Kampf gegen Imperialismus und den Rechtsruck dieser Welt!
Fluchtgründe benennen – Solidarität aufbauen!

29.Oktober um 14 Uhr auf dem Jakobsplatz
Mehr Informationen

Fahrt im Oktober mit zur Demo gegen das bayerische Integrationsgesetz!

Demonstriert mit uns am 22.Oktober in München gegen das bayerische Integrationsgesetz. Im Herbst soll das von der CSU formulierte Gesetz verabschiedet werden (Kurz erklärt).

Kommt zum Zugtreffpunkt: 08:30 Osthalle, Nürnberg HBF

Bei der Antifa-Aktionskneipe am 21.Oktober gibt es ab 17.30Uhr die letzte Infos zur Demo und der gemeinsamen Anreise sowie einen Vortrag zum Verhalten auf Demos, Vorkontrollen und gegenüber Bullen!
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14.& 15.10. Fü: RassistInnen und Nazis stoppen!

Update (11.10.) +++ Treffpunkt für Fußballfans am Samstag nach dem Spiel am Stadion+++Proteste gegen Pegida am Freitag ab 18:30 Uhr +++ Am Samstag gegen die Nazis ab 14 Uhr +++
Für 14. und 15. Oktober haben gleich zwei rassistische bzw. neofaschistische Organisationen Aufmärsche in Fürth angemeldet. Am Freitagabend (14.10.) wollen die RassistInnen von Pegida in der Fürther Innenstadt aufmarschieren, bevor am Samstag die Neonazi -Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf der Fürther Hardhöhe auftauchen will. Bei beiden Aufmärschen soll gegen Flüchtlinge und MigrantInnen gehetzt werden. Wir werden dies nicht unwidersprochen lassen und kündigen unseren Protest gegen die RassistInnen und Neonazis und ihre Versuche die Gesellschaft zu spalten an.

Freitag 14.10.- Proteste gegen Pegida:
17.00 – 18.00 Uhr – Kundgebung – Lerchenstr., Fürth Dambach Mit der Aktion in der Nähe des Wohnortes des Pegida-Anmelders G. Tegetmeyer will das Fürther Bündnis gegen Rechts über dessen Umtriebe aufklären.
ab 18:30 Uhr – Gegendemo zum RassistInnen-Aufmarsch – Königswarter Str. Ecke Luisenstr, Fürth Ausgehend von den Fürther Kirchenvertretungen wurde eine Gegendemo in unmittelbarer Nähe zur Aufmarschroute der RassistInnen angemeldet

Samtag 15.10.Proteste gegen die FaschistInnen:
14 Uhr an der U-Bahn-Station Hardhöhe, Fürth Gegenkundgebung des Fürther Bündnis gegen Rechts
15:15 Uhr am Fränky Parkplatz – Treffpunkt für alle Kleeblattfans Mehrere Fangruppen rufen alle Kleeblattfans dazu auf, nach dem Heimspiel gemeinsam gegen die Nazis zu demonstrieren

Bericht der Fürther Nachrichten: Fürth: Rechtsausleger kommen im Doppelpack

Achtet auf weitere Ankündigungen! Lasst uns am Wochenende ein Signal gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft setzen!

14.10.: Ausstellung und Vortrag zur US-Gefängnisindustrie

Bereits angekündigt wurde unser Vorhaben, den 45. Jahrestages des Gefangenenaufstandes von Attica als Anlass zu verstehen, sich genauer mit den US-amerikanischen Entwicklungen zu einem gefängnis-industriellen Komplex und geplanten Widerstandsaktionen gegen dieses System moderner Sklaverei auseinanderzusetzen. Hier nun eine erste Einschätzung, wie sich die Aktionen der US-Gefangenen entwickelt haben und warum es weiterhin wichtig ist, sich zum Thema zu informieren.

Ausstellungseröffnung Fü am 14.10. | Nach den Protesten gegen den Pegida-Aufmarsch | Infoladen Benario, Nürnberger Str. 82
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Am 24. Juli: Gegen «DIE RECHTE» in Zirndorf und Oberasbach

Wann
Sonntag, 24. Juli 2016
11.30 Uhr/15.00 Uhr

Wo
Ecke Fürther und Schützenstraße
Ecke Nürnberger und Wallensteinstraße

Auf die Straße gegen die Kundgebungstour von «Die Rechte» in Zirndorf und Oberasbach

Am Sonntag will die Neonazi-Partei einen Kundgebungstour durch Zirndorf und Oberasbach durchführen. Dafür treffen sich die Neonazis um 11.30 Uhr am Bahnhof Zirndorf, um anschließend über Fürther und Nürnberger Straße (Zirndorf), Rothenburger Straße (Oberasbach), Albrecht-Dürer und Mühlstraße (Zirndorf) zurück zum Bahnhof zu marschieren. Ein Bündnis aus verschiedenen lokalen und regionalen Organisationen und Einzelpersonen ruft zum Protest auf und hat mehrere Kundgebungen angemeldet:

11.30 Uhr: Ecke Fürther Straße und Schützenstraße
15.00 Uhr: Ecke Nürnberger Straße und Wallensteinstraße
Während der Tour: Wanderkundgebung

Bereits am am 2. Juli zogen Neonazis der «Rechten» durch Zirndorf und stießen dabei auf massiven Protest von BürgerInnen und AntifaschistInnen.

Beteiligt euch am Sonntag an den Gegenprotesten! Rassismus entgegentreten, kein Fußbreit den FaschistInnen!

Pegida in Fürth am 22.09 entgegenstellen

Wann
Donnerstag, 22. 09 2016. 18.30 Uhr

Wo
Bahnhofsplatz bis Jakobinenstraße, Fürth

Naziaufmarsch verhindern!

nopegida Am 22. September wollen die RassistInnen von Pegida erneut in Fürth aufmarschieren. Bereits im Juli zogen sie vom Hauptbahnhof zur U-Bahn Station Jakobinenstraße – von der Polizei vor rund 600 Gegendemonstranten geschützt.
In den letzten Monaten nahm der Rassismus merkbar zu – Asylrechtsverschärfung, Abschottung, Selektierung, Angriffe und Hetze sind für viele die hier Schutz suchen an der Tagesordnung. Auch die über 180 Toten durch rassistische Gewalt seit 1990, die Opfer des NSU-Netzwerks und zahlreiche Betroffenen neonazistischer Angriffe brauchen unsere Solidarität. Gemeinsam stellen wir uns auch gegen die Festung Europa, die militärisch die Außengrenzen gegen Flüchtlinge abriegelt. Immer mehr Menschen wehren sich und regelmäßig gehen hunderte gegen Pegida und Co in der Region auf die Straße.
Im Sinne einer solidarischen Gesellschaft – stellen wir uns dem rechten Aufmarsch am 22. September entgegen. Kein Fußbreit den RassistInnen!

18.30 Uhr – Fürth Hauptbahnhof

Auf die Straße gegen den Naziaufmarsch am 2.7. in Zirndorf

Wann
Samstag, 02. Juli 2016
13.30 Uhr

Wo
Marktplatz, Zirndorf

Für Samstag, den 2. Juli haben Neonazis der faschistischen Splitterpartei „Die Rechte“ einen rassistischen Aufmarsch in Zirndorf angekündigt. Dieser soll sich gegen die dortige Unterkunft für Geflüchtete richten. Lassen wir es nicht zu, dass RassistInnen dort ihre Hetze verbreiten können. Ab 13.30 Uhr finden am Marktplatz in Zirndorf Gegenproteste statt. Wir rufen dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen und den rechten Aufmarsch zu stoppen.
Kein Fußbreit den FaschistInnen // Refugees welcome!