Archiv der Kategorie 'Soziale Kämpfe'

10 Jahre Hartz 4 – es reicht!

Kundgebung | Do., 16.04.2015 | 17.00 Uhr
Drei-Herren-Brunnen, Schwabacher Straße, Fürth

Mehr als 10 Jahre ist es her, das tausende Menschen bundesweit auf die Straße gingen, um gegen die rot-grüne Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und gegen die Hartz-Gesetze zu demonstrieren. Seitdem ist viel passiert und beinahe jeder und jede hat am eigenen Leib oder im Bekanntenkreis Erfahrungen mit den Folgen gemacht: Verlust der Wohnung, erzwungener Verzicht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Zunahme der Tafelnutzung, wachsende Kinderarmut, soziale Ausgrenzung und die wachsende Bereitschaft sich im Niedriglohnsektor ausbeuten zu lassen. Aus Angst vor einer Stigmatisierung verzichten viele darauf alle Möglichkeiten der Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Lasst uns zurückholen, was uns zusteht: ein menschenwürdiges Leben!
Für ein Wirtschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht diese ausbeutet!
Weg mit den Sparprogrammen auf Kosten der armen Bevölkerung! Weg mit Hartz 4!

Die Kundgebung wird vom Sozialforum Fürth veranstaltet.

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2015 – Für eine Perspektive jenseits von Rassismus und Krieg! Kapitalismus abschaffen!

Vorabenddemo2014Der 1. Mai steht seit über 100 Jahren für den internationalen ArbeiterInnenkampftag. Auch in diesem Jahr werden wir wieder für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen, für eine Welt in der kein Mensch diskriminiert wird, für eine Welt in der kein Krieg mehr geführt wird. Gehen wir daher am 1. Mai und am Vorabend gemeinsam auf die Straße, um uns aktiv für unsere Interessen und eine Welt jenseits des Kapitalismus einzusetzen.

Aufruf als pdf

Donnerstag, 30. April | 19.​00 Uhr | Klei­ne Frei­heit Fürth
Für eine Perspektive jenseits von Rassismus und Krieg! Kapitalismus abschaffen!

Freitag, 01. Mai | 10.​00 Uhr | Sozialrathaus Fürth
Gewerkschaftsdemonstration

Freitag, 01. Mai | 11.30 Uhr | Gos­ten­ho­fer Haupt­stra­ße/Ecke Bau­ern­gas­se (Nbg)
Re­vo­lu­tio­nä­re 01. Mai De­mons­tra­ti­on
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Die Fahrpreise steigen…

Seit Jahren leiten verschiedenste teilstädtische Unternehmen die öffentlichen Verkehrsmittel in fast allen deutschen Städten, so auch in Fürth. Aufgrund ihrer Stellung nutzen Unternehmen wie VAG und VGN BürgerInnen schamlos aus, indem sie seit Jahren die Fahrpreise in die Höhe treiben. Dies betrifft allerdings am wenigsten die gut Betuchten, sondern vielmehr SchülerInnen, StudentInnen oder einfach Menschen, die sich kein Auto leisten können.

So werden Anfang 2015 die Preise für Einzelfahrkarten erneut steigen. Und aus der 5er Streifenkarte wird zusätzlich (mehr…)

Frankfurter Blockupy Festival 20.-23. November 2014

RojavaWir warten nicht auf die Termine der Herrschenden und setzen unsere Agenda. Auch wenn die EZB ihre Eröffnungs-Lachshäppchen an die versammelte Prominenz erst Anfang 2015 ausgibt, kommt Blockupy im Herbst 2014 nach Frankfurt. Zu einem Festival mit Kultur, Musik, Debatte und Aktion.

Blockupy-Festival vom 20. bis 23. November 2024
Frankfurt am Main, achtet auf aktuelle Ankündigungen
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Solidarität mit Kobane! Alle nach Düsseldorf!


Seit mehreren Wochen greifen die Mörderbanden des IS die westkurdische Stadt Kobane mit schweren Waffen an und sind mittlerweile in die Stadt eingedrungen. Der erbitterte Widerstand der Volksverteidigungseinheiten der YPG/YPJ und der kurdischen Bevölkerung wird vom gesamten Westen nicht unterstützt. Einem drohenden Massaker wird tatenlos zugeschaut. Die Türkei unterstüzt nachweislich die IS-Mörder mit Waffen, lässt Kämpfer über die Grenze, behandelt deren Verletzte in türkischen Krankenhäuseren etc. Außerdem werden Protestierende in der Türkei mit Gasgranaten und auch scharfer Munition angegriffen. Deutschland/EU/Nato üben dabei keinerlei Druck auf die Türkei aus. Genausowenig wird der Widerstand in Kobane mit der dringend erforderlichen humanitären und miltärischen Hilfe ausgestattet.
Die IS-Milizen und die Imperialisten aus der Türkei und dem Westen verfolgen mit ihren Strategien das gleiche Ziel: Der kurdische Widerstand soll gebrochen, das selbstbestimmte Rojava vernichtet werden. Als HumanistInnen, InternationalistInnen und AntifaschistInnen rufen wir alle dazu auf, am Samstag in Düsseldorf auf die Straße zu gehen, um die Menschlichkeit zu verteidigen!

Von Nürnberg/Fürth gibt es eine gemeinsame Anreise. Es gibt einen Bus und wir rufen dazu auf mit Autos zu fahren. Treffpunkt ist Samstag um 04:00 Uhr am Meydia Volkshaus (Forsthoferstraße 36, Nürnberg) Kommt zu dem Treffpunkt mit Autos, da wir davon ausgehen und hoffen das ein Bus nicht ausreicht. Dann kann der Bus und die Autos aufgefüllt werden. Es werden keine Leute stehen gelassen! Kommt also auch ohne Auto!
Aufruf zur Demonstration

Zweite Ausgabe der ALF-Zeitung „Adelante“ erschienen

Es ist vollbracht, die zweite Ausgabe der Zeitung Adelante ist erschienen! In der ersten Ausgabe erwähnten die AutorInnen ja bereits, dass sie noch nicht wissen wohin die Reise dieses Zeitungsprojekts geht. Mittlerweile können sie verraten, dass die ADELANTE Schwerpunkte der politischen Arbeit begleiten und gleichzeitig andere Themenfelder bearbeiten soll. Diese Ausgabe porträtiert Proteste gegen die Krisenbewältigung Deutschlands und der EU – regionale wie internationale. Dabei soll die Krise auch aus einem theoretischen Blickwinkel beleuchtet werden. In der Rubrik ‚Kultur‘ wird sich in einem Interview mit der Verbindung von Graffiti und Politik auseinandergesetzt. Die momentanen Entwicklungen in der Flüchtlingsbewegung thematisiert ein weiterer Artikel. Und Dank eines Gastautors gibt’s als kleines Kärwa-Spezial eine Anekdote aus lang vergangenen Zeiten! Seid also gespannt…
Zeitungskollektiv ADELANTE

Adelante

Demo am 18.10. in Fürth: Solidarität statt sozialer Spaltung!

Solidarität statt sozialer Spaltung! Gemeinsam gegen die Krisenbewältigungspolitik der Troika
Anfang 2015 soll die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt feierlich eröffnet werden. Für uns stellt die Einweihung des Gebäudes jedoch keinen feierlichen Akt dar. Sie ist vielmehr ein Symbol dafür, wie im Zuge der Krisenpolitik soziale Spaltungsmechanismen vorangetrieben und Millionen von Menschen in Armut getrieben werden. In Spanien sind 400.000 Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben worden, in Griechenland hat fast ein Drittel der Bevölkerung keinen Zugang mehr zum Gesundheitssystem und 40 % der Menschen leben in Armut. Das steht alles nachweisbar mit der Troika-Politik im Zusammenhang. Aber auch hier sind zahlreiche Mechanismen zu erkennen, die im System des Kapitalismus und den ihm innewohnenden Krisen, Menschen in verwertbar und nicht verwertbar einteilen und von gesellschaftlichen Teilhabeprozessen ausschließen. Auf einige dieser Mechanismen wollen wir kurz eingehen, um zu zeigen, warum es notwendig ist, ein Zeichen gegen diese Politik und für mehr Solidarität zu setzen. Lasst uns daher gemeinsam am 18. Oktober in Fürth gemeinsam zur Demonstration des Sozialforums gehen, um für eine solidarische Gesellschaft, jenseits menschenverachtender Krisenpolitik einzutreten.
Samstag, 18.10. | 12.00 Uhr | Konrad-Adenauer-Anlage [Fürth]
Demonstration
Aufruf der ALF

Alles geht weiter?! Die ALB ist Geschichte


Wir dokumentieren an dieser Stelle die Auflösungserklärung der „Antifaschistischen Linken Berlin“ (ALB):

Hiermit geben wir bekannt, dass sich im August 2014 die Antifaschistische Linke Berlin [ALB] aufgelöst hat. Zu unserer Geschichte, den Gründen und der politischen Perspektive wollen wir in diesem kurzen Papier ein paar Worte verlieren.

Wo sind die Falter in meinem Bauch…
Im Augenblick unserer Auflösung blicken wir zurück auf die letzten 11 Jahre, in denen wir linksradikale und antifaschistische Politik in Berlin und in der Bundesrepublik mitgestaltet haben. Zusammen mit euch haben wir gegen den G8-Gipfel im Jahr 2007 demonstriert, sowohl auf der teilweise militanten Großdemonstration am 2. Juni 2007 in Rostock als auch wenige Tage später in den Feldern von Heiligendamm. Wir sahen uns jedes Jahr im November im Gedenken an Silvio Meier und alle anderen Opfer von neonazistischer Gewalt auf der Straße in Friedrichshain. Zusammen mit euch haben wir in endlosen Buskolonnen nach Dresden gesessen, die Nacht vorher vor Aufregung kaum geschlafen, Polizeiketten durchflossen und (mehr…)

19. Linke Literaturmesse vom 31.10 bis 02.11.14

Es werden dutzende Verlage aus dem ganzen deutschsprachigen Raum ihr Programm präsentieren. Dazu werden auch wieder über fünfzig Veranstaltungen in fünf Räumen stattfinden. Ob Podiumsdiskussion, Lesung oder Autorengespräch. Die Formate sind so vielfältig wie die Inhalte…
Aktuelle Infos auf: http://www.linke-literaturmesse.org/

Krieg im Nahen Osten! … und die Solidarität?

Es herrscht Krieg im Nahen Osten. Seit Tagen führt die israelische Armee eine blutige Militäroperation gegen die Bevölkerung im Gaza-Streifen. Über 1100 Menschen – zum größten Teil ZivilistInnen – sind bisher dabei ermordet worden. Auch in der deutschen Linken spitzen sich die politischen Konflikte in der Thematik weiter zu. Es scheint, als würde es nur zwei politische Lager geben, das der pro-palästinensischen und das der pro-israelischen. Eine bedingungslose Solidarität kann es aber weder für die eine, noch für die andere Seite geben. Für uns ist klar, dass wir uns mit der palästinensischen und israelischen Linken gegen Antisemitismus, Rassismus, Unterdrückung, Imperialismus und Fundamentalismus stellen.
Der gegenwärtige Krieg fing mit der Entführung dreier israelischer Jugendlicher an, die nach israelischen Angaben von der Hamas getötet wurden, was diese allerdings bestreitet. Wenig später rächten sich medial aufgehetzte, rechte israelische Jugendliche an einem palästinensischen Jungen und zündeten ihn bei lebendigem Leibe an. Seitdem werden täglich unzählige Raketen von Hamas-IslamistInnen aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen und in 90% der Fälle vom besten Raketenabwehrsystem der Welt abgefangen. Im Gazastreifen, einer der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt, schlagen täglich unzählige Raketen der israelischen Armee ein, mehrere hundert Menschen wurden dabei bisher ermordet. Die israelische Regierung warnt laut eigener Aussage die BewohnerInnen kurz vorher mit Anrufen oder Flugblättern vor der Zerstörung ihrer Unterkünfte. Angeblich sollen nur Waffendepots der Hamas zerstört werden, es trifft dabei aber unzählige Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser und Schulen. Angeblich, weil die Hamas ihre Waffenlager in unmittelbarer Nähe zu zivilen und medizinischen Einrichtungen deponiert hat. BewohnerInnen des Gaza-Streifens sind auf der Flucht vor dem Bombardement und suchen in völlig über-füllten Flüchtlingscamps Schutz. Andere werden an den Grenzen abgewiesen. Sie sind in einem Gebiet ge-fangen, das der Fläche Münchens gleicht und auf das seit Wochen Bomben fliegen und eine Bodenoffensive gestartet wurde. Der Krieg findet aber nicht nur auf der Straße statt, sondern auch im Internet. Die PropagandastrategInnen beider Seiten wetteifern im Netz um die Betroffenheit der NutzerInnen.
Interview mit Rolf Verleger (ehem. Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland) zum aktuellen Konflikt
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Solidarität mit den Geflüchteten in Berlin!

Die Antifaschistische Linke Fürth [ALF] solidarisiert sich mit den BewohnerInnen der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in der Berliner Ohlauerstraße.

Seit Ende 2012 besetzen Geflüchtete die leerstehende Schule, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und ein Bleiberecht zu fordern. Anfang der Woche setzte die grüne Bezirksregierung die BewohnerInnen mit Hilfe von mehreren hundert Bullen unter Druck, damit diese aus der Schule ausziehen und in die menschenunwürdigen und eingezäunten „Sammelunterkünfte“ zurückkehren. Zynisch nannten die Bezirkspolitiker das „freiwilliger Auszug“. Der Presse wurde der Zugang zur Pressekonferenz der Geflüchteten nicht gestattet, man wollte keine kritische Öffentlichkeit erzeugen. Etliche BesetzerInnen ließen sich allerdings nicht unter Druck setzen und flüchteten auf das Dach um dort weiter auszuharren und Forderungen zu stellen (siehe unten). Heute (2.7.) hat die grüne Bezirksregierung um damit begonnen die Schule mit Hilfe von knapp 1000 Bullen räumen zu lassen. Seit Tagen ist Kreuzberg im Ausnahmezustand, es gab etliche Solidaritätsaktionen und Demonstrationen. Die Bullen und die Bezirksregierung gingen allerdings massiv gegen eine SchülerInnendemo vor, es kam zu etlichen Festnahmen und zu Verletzten.
Bleiberecht für alle! Staatlichen Rassismus angreifen!

Hier das Statement der Geflüchteten auf dem Dach: (mehr…)

Das war die antikapitalistische Vorabenddemo 2014

Über 300 Leute de­mons­trier­ten am Mitt­woch den 30. April unter dem Motto „Nazis be­kämp­fen – Ka­pi­ta­lis­mus ab­schaf­fen – ge­mein­sam|ent­schlos­sen|so­li­da­risch“ in Fürth und zeig­ten in kämp­fe­ri­scher At­mo­sphä­re, dass sie nicht mit dem Sys­tem ein­ver­stan­den sind. Auf­ge­ru­fen hat­ten die Ju­gend­an­ti­fa Fürth(JAF) und die An­ti­fa­schis­ti­sche Linke Fürth(ALF). (mehr…)

31. Mai – Demo gegen den G7-Gipfel

Deutschland, USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan. Das sind die Nationen, aus denen sich die Gruppe der Sieben (G7) zusammensetzt. Die Regierungschefs der G7 treffen sich einmal im Jahr – beschützt von 10.000den Bullen, SoldatInnen und GeheimdienstlerInnen –, um weltpolitische und neoliberale Ausbeutungsstrategien so zu entwickeln und abzugleichen, dass es anderen Parteien verunmöglicht wird, gegen diese Machtkonzentration vorzugehen. Das alles geschieht unter dem Deckmantel der Friedens- und Demokratiesicherung. Doch dienen diese Treffen unter anderem vor allem dem Zweck, das Machtmonopol einiger weniger imperialistischer Operateure gegenüber dem Rest der Welt zu stabilisieren und die Konzentration des globalen Reichtums in deren Hände zu organisieren. So wird beispielsweise über die Aufteilung von und den Zugang zu Ressourcen verhandelt oder Wege zur Unterwerfung kooperationsunwilliger Länder gesucht und etwaige Militäroperationen besprochen.
Ferner versuchen die G7 innerkapitalistische, aus der Konkurrenz verschiedener imperialistischer Akteure resultierende Widersprüche abzuschwächen und ins Gleichgewicht zu bringen.

Demo: Samstag 31.05. | 11:30 Uhr | Aufseßplatz, Nürnberg (mehr…)