Archiv der Kategorie 'Internationales'

Zwei Veranstaltungen zu Griechenland

Ende April und Anfang Mai findet jeweils eine Veanstaltung mit Mitgliedern der linken griechischen Regierungspartei Syriza in Fürth bzw. Nürnberg statt.

Dienstag, 05. Mai | 19 Uhr | Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6, Nürnberg
Veranstaltung mit Giorgos Chondros: Die ersten 100 Tage nach dem Wahlsieg von SYRIZA Griechischer Aufbruch- Hoffnung auf einen Politikwechsel in Europa?
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Heraus zum revolutionären 1. Mai 2015 – Für eine Perspektive jenseits von Rassismus und Krieg! Kapitalismus abschaffen!

Vorabenddemo2014Der 1. Mai steht seit über 100 Jahren für den internationalen ArbeiterInnenkampftag. Auch in diesem Jahr werden wir wieder für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen, für eine Welt in der kein Mensch diskriminiert wird, für eine Welt in der kein Krieg mehr geführt wird. Gehen wir daher am 1. Mai und am Vorabend gemeinsam auf die Straße, um uns aktiv für unsere Interessen und eine Welt jenseits des Kapitalismus einzusetzen.

Aufruf als pdf

Donnerstag, 30. April | 19.​00 Uhr | Klei­ne Frei­heit Fürth
Für eine Perspektive jenseits von Rassismus und Krieg! Kapitalismus abschaffen!

Freitag, 01. Mai | 10.​00 Uhr | Sozialrathaus Fürth
Gewerkschaftsdemonstration

Freitag, 01. Mai | 11.30 Uhr | Gos­ten­ho­fer Haupt­stra­ße/Ecke Bau­ern­gas­se (Nbg)
Re­vo­lu­tio­nä­re 01. Mai De­mons­tra­ti­on
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Keine Unterwerfung: Eine Antwort auf Paris liegt in Athen


geschrieben von www.interventionistische-linke.org
Eigentlich wollten wir von der Möglichkeit eines Europäischen Frühlings sprechen. Wir wollten von Syriza, von den Wahlen in Griechenland und von dem sprechen, was wir hier dazu tun können. Es sollte dabei nicht einfach um unsere Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland gehen, sondern um uns, um unsere eigenen Möglichkeiten. Dann kamen die religiös-fundamentalistischen Anschläge von Paris, dann kam die Antwort von Millionen Demonstrant_innen nicht nur in Paris. Jetzt müssen, jetzt wollen wir von all’ dem zusammen sprechen: weil das eine vom anderen nicht zu trennen ist. Und natürlich bleibt auch das jetzt provisorisch und fragmentarisch. Es wird uns so oder so länger in Atem halten. Einfacher ist der Europäische Frühling nicht zu haben.
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Diskussionsabend: Russland und die Linke

In der Ukraine, in den baltischen Staaten und in vielen anderen Ländern des ehemaligen „Ostblocks“ ist – entgegen früheren Zusagen – die NATO eingezogen. USA und EU haben in der Ukraine rechte und offen faschistische Kräfte an die Macht gebracht. Doch dies ist in den bürgerlichen Medien allenfalls eine Fußnote wert. Bestimmend ist die Hetze gegen Russland und seinen Präsidenten.
In der Linken findet eine Auseinandersetzung statt, ob Russland nicht auch ein imperialistisches Land ist, das andere Länder annektiert und im Innern ein unerträgliches Regime errichtet hat. Ob es denn unsere Solidarität verdient? Ob man nicht zu Russland gleichen Abstand („Äquidistanz“) wie zu den Imperialisten der USA und der BRD halten müsse?
Der Publizist Richard Corell wird die Entwicklung in Russland beleuchten, die zum Zerfall und schließlich zur Zerschlagung der Sowjetunion geführt hat. Der dann erfolgende Übergang vom Sozialismus zum Kapitalismus weist Besonderheiten auf, die es zuvor nicht gegeben hat. Daraus werden die poltischen Schlussfolgerungen gezogen und neue Antworten auf die angesprochenen Fragen gegeben.

Freitag, 13. Februar 2015 | 20 Uhr | Infoladen Benario, Nürnberger Str. 82, Fürth

Eine Veranstaltung der Jugendantifa Fürth, der Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ) & der Antifaschistische Linke Fürth (ALF)

3000 auf Soli-Demo für Kobane

Rund 3000 Menschen folgten dem Aufruf mehrerer internationalistischer und antifaschistischer Gruppen und setzten am Samstag ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Kobane in Nürnberg. Die kurdische Stadt Kobane (Nordsyrien, arabisch: Ain al arab) wird seit Jahren von den Mördern der islamistischen Terrormiliz „Islamischer staat“ (IS) angegriffen. Die kurdischen Volksverteidigungskräfte der YPG und der Frauenverbände der YPJ müssen sich mit völlig unzureichenden militärischen Mitteln verteidigen. Bis jetzt leisten die KämpferInnen und die zivile Bevölkerung erbitterten Widerstand und konnten Kobanê halten. Die internationale Staatengemeinschaft verweigert ihnen nicht nur humanitäre Hilfe sondern auch die dringend benötigten modernen Waffen um sich gegen den IS zu verteidigen.

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28.10. Nürnberg: Kurdistan Delegationsbericht – Aktuelle Situation

Rojava Von Mitte September bis Anfang Oktober war eine Delegation der YXK in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der ImperialistInnen und IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert.
Stattdessen besuchte die Delegation Flüchtlingslager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Flüchtlinge aus dem Sengal untergebracht sind. Es wurde mit AktivistInnen, ParlamentarierInnen und politischen VertreterInnen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobane in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobane um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen.
Was ist Rojava und was bedeutet demokratische Autonomie? Warum konnte die Delegation nicht nach Rojava? Wie ist die Situation in den syrischen und irakischen Teilen Kurdistans? Warum konnte IS die Jesiden massakrieren? Wie ist die Rolle der Türkei? Wie ist die aktuelle Situation in Kobane und Kurdistan? Diese und andere Fragen werden bei der Veranstaltung von einem Teilnehmer der Delegation beantwortet.

Außerdem am 28.10. um 20 Uhr im KOMM e.V. in Nürnberg (Untere Seitenstr.1)
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Solidarität mit Kobane! Alle nach Düsseldorf!


Seit mehreren Wochen greifen die Mörderbanden des IS die westkurdische Stadt Kobane mit schweren Waffen an und sind mittlerweile in die Stadt eingedrungen. Der erbitterte Widerstand der Volksverteidigungseinheiten der YPG/YPJ und der kurdischen Bevölkerung wird vom gesamten Westen nicht unterstützt. Einem drohenden Massaker wird tatenlos zugeschaut. Die Türkei unterstüzt nachweislich die IS-Mörder mit Waffen, lässt Kämpfer über die Grenze, behandelt deren Verletzte in türkischen Krankenhäuseren etc. Außerdem werden Protestierende in der Türkei mit Gasgranaten und auch scharfer Munition angegriffen. Deutschland/EU/Nato üben dabei keinerlei Druck auf die Türkei aus. Genausowenig wird der Widerstand in Kobane mit der dringend erforderlichen humanitären und miltärischen Hilfe ausgestattet.
Die IS-Milizen und die Imperialisten aus der Türkei und dem Westen verfolgen mit ihren Strategien das gleiche Ziel: Der kurdische Widerstand soll gebrochen, das selbstbestimmte Rojava vernichtet werden. Als HumanistInnen, InternationalistInnen und AntifaschistInnen rufen wir alle dazu auf, am Samstag in Düsseldorf auf die Straße zu gehen, um die Menschlichkeit zu verteidigen!

Von Nürnberg/Fürth gibt es eine gemeinsame Anreise. Es gibt einen Bus und wir rufen dazu auf mit Autos zu fahren. Treffpunkt ist Samstag um 04:00 Uhr am Meydia Volkshaus (Forsthoferstraße 36, Nürnberg) Kommt zu dem Treffpunkt mit Autos, da wir davon ausgehen und hoffen das ein Bus nicht ausreicht. Dann kann der Bus und die Autos aufgefüllt werden. Es werden keine Leute stehen gelassen! Kommt also auch ohne Auto!
Aufruf zur Demonstration

Zweite Ausgabe der ALF-Zeitung „Adelante“ erschienen

Es ist vollbracht, die zweite Ausgabe der Zeitung Adelante ist erschienen! In der ersten Ausgabe erwähnten die AutorInnen ja bereits, dass sie noch nicht wissen wohin die Reise dieses Zeitungsprojekts geht. Mittlerweile können sie verraten, dass die ADELANTE Schwerpunkte der politischen Arbeit begleiten und gleichzeitig andere Themenfelder bearbeiten soll. Diese Ausgabe porträtiert Proteste gegen die Krisenbewältigung Deutschlands und der EU – regionale wie internationale. Dabei soll die Krise auch aus einem theoretischen Blickwinkel beleuchtet werden. In der Rubrik ‚Kultur‘ wird sich in einem Interview mit der Verbindung von Graffiti und Politik auseinandergesetzt. Die momentanen Entwicklungen in der Flüchtlingsbewegung thematisiert ein weiterer Artikel. Und Dank eines Gastautors gibt’s als kleines Kärwa-Spezial eine Anekdote aus lang vergangenen Zeiten! Seid also gespannt…
Zeitungskollektiv ADELANTE

Adelante

+Eilmeldung+ Kundgebungen wegen IS-Angriffen auf Kobane in Nürnberg!


Liebe FreundInnen und GenossInnen,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, stehen die „Gotteskrieger“ des „Islamischen Staates“ (IS) direkt vor der kurdischen Stadt Kobane (Ain al-arab) in Nordsyrien. Die Lage ist dementsprechend schlecht, die IS-Mörder sind den KurdInnen waffentechnisch haushoch überlegen.
Die BRD liefert derweil indirekt Waffen an den Islamischen Staat*. Die von Deutschland gelieferten Waffen an die Peschmerga sind hunderte Kilometer weiter gelagert, die BRD will keine Waffen an die kurdische Arbeiterpartei PKK und deren Verbündete liefern. Die Luftschläger der USA treiben die IS-Mörder nur noch mehr in die Richtung der 60 000 Einwohnerstadt Kobane. Die Türkei greift an der Grenze KurdInnen mit Tränengas und Wasserwerfern an und päppelt verwundete IS-Schergen in ihren Krankenhäusern wieder gesund.
Die KurdInnen kämpfen derweil tapfer gegen die perversen Mörder vom IS.

Vor einer Stunde demonstrierten deswegen rund 150 Menschen am Nürnberger Flughafen um auf die Situation in Kobane aufmerksam zu machen.
Für heute (Dienstag, 7.10.) ist von 16-17 Uhr eine Kundgebung an der Lorenzkirche angemeldet.
Am Mittwoch soll es zudem noch eine Demonstration geben.
Achtet auf Ankündigungen bei www.antifa-fuerth.de.vu!

Gebt euren FreundInnen und Bekannten Bescheid!
Hoch die internationale Solidarität!
Lang lebe Kobane! Lang lebe Kurdistan!
PKK Verbot aufheben!

Antifaschistische Linke Fürth [ALF]

* http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/waffenexport-an-helfer-der-is,28501302,28639718.html

Solidarität mit Rojava – Waffen für dieYPG/YPJ!

Die Mörderbande „Islamischer Staat“ (IS) versucht seit etlichen Jahren die kurdischen Gebiete im Nordirak/Nordsyrien anzugreifen. Derzeit müssen sich die BewohnerInnen der Stadt Kobane (Ain al-Arab) massiv gegen die IS-“Gotteskrieger“ verteidigen.
Unsere GenossInnen der Perspektive Kurdistan und der Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin haben einen bundesweiten Spendenaufruf gestartet:
Waffen für die YPG/YPJ!
Hoch die internationale Solidarität!
Spendenkonto weiter unten: (mehr…)

Demo am 18.10. in Fürth: Solidarität statt sozialer Spaltung!

Solidarität statt sozialer Spaltung! Gemeinsam gegen die Krisenbewältigungspolitik der Troika
Anfang 2015 soll die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt feierlich eröffnet werden. Für uns stellt die Einweihung des Gebäudes jedoch keinen feierlichen Akt dar. Sie ist vielmehr ein Symbol dafür, wie im Zuge der Krisenpolitik soziale Spaltungsmechanismen vorangetrieben und Millionen von Menschen in Armut getrieben werden. In Spanien sind 400.000 Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben worden, in Griechenland hat fast ein Drittel der Bevölkerung keinen Zugang mehr zum Gesundheitssystem und 40 % der Menschen leben in Armut. Das steht alles nachweisbar mit der Troika-Politik im Zusammenhang. Aber auch hier sind zahlreiche Mechanismen zu erkennen, die im System des Kapitalismus und den ihm innewohnenden Krisen, Menschen in verwertbar und nicht verwertbar einteilen und von gesellschaftlichen Teilhabeprozessen ausschließen. Auf einige dieser Mechanismen wollen wir kurz eingehen, um zu zeigen, warum es notwendig ist, ein Zeichen gegen diese Politik und für mehr Solidarität zu setzen. Lasst uns daher gemeinsam am 18. Oktober in Fürth gemeinsam zur Demonstration des Sozialforums gehen, um für eine solidarische Gesellschaft, jenseits menschenverachtender Krisenpolitik einzutreten.
Samstag, 18.10. | 12.00 Uhr | Konrad-Adenauer-Anlage [Fürth]
Demonstration
Aufruf der ALF

Bildergalerie: Fürther feiern Solidaritätsfest mit Flüchtlingen

Rund 700 Menschen kamen am Samstag zum Solidaritätsfest für Flüchtlinge, welches vom „Koordinierungskreis Solidarität Fürth“ organisiert wurde. Auf dem Gehweg vor dem ehemaligen „Höffner“-Areal in der Seeackerstraße befindet sich seit rund zwei Wochen eine Notfallunterkunft für Geflüchtete, die gerade von dreihundert Personen bewohnt wird. Ziel der Fest-Organisatoren war es, den Geflüchteten und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass eine „Willkommenskultur abseits politischer Versprechungen möglich und notwendig“ ist. Die Besucher konnten sich demnach am Tischfußball oder im Streetfootball versuchen. Für Kinder wurde ein Malbereich aufgebaut und Spielzeuge bereitgestellt. Für die Verpflegung sorgten die Freiwilligen selbst, indem sie belegte Brötchen, Su (mehr…)

Fürther wollen Flüchtlingen helfen

Wie das Uno-Flüchtlingskommissariat UNHCR mitteilt, sind weltweit gerade über 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Demnach hat die Zahl der Flüchtlinge den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht. Die ersten Geflüchteten kommen nun auch in Fürth an: Im ehemaligen »Höffner«-Areal sind derzeit rund drei­hundert Menschen untergebracht. Die desaströse Informationspolitik der bayerischen Regierung erhitzt derweil die Gemüter der Bürger, niemand will rechtzeitig informiert worden sein. Auch Rechte nutzen die Gunst der Stunde und versuchen mit rassistischen Thesen Stimmung zu machen. Die Fürther zeigen sich jedoch zu einem großen Teil solidarisch mit den Flüchtlingen und wollen helfen. (mehr…)