„Pegida“ in Fürth – Nein Danke! – Proteste nur am Mittwoch

NoPegida Die rassistische „Pegida-Bewegung“ trat in den letzten Monaten mehrmals in Fürth auf. Zuletzt mussten sogar Martinsumzüge der Kindergärten abgesagt werden, um den Rassisten die Straßen zu überlassen. Am 21.12. plant Pegida erneut einen öffentlichen Auftritt in Fürth.
Aber auch am 21.12.2016 gilt: Keinen Fußbreit den Faschisten und Rassisten!

Wie die Erfahrung – durchwegs an jedem Ort – gezeigt hat, verstecken sich hinter all diesen sogenannten „Pegidas“ i.d.R. Neonazis und Rassisten, die lediglich vorgeben, die Interessen und Nöte der „kleinen“ Leute zu vertreten.
In Wahrheit nutzen sie bewusst Ängste und Nöte von Teilen der Bevölkerung aus. Den rechten Anführern geht es einzig und allein darum, Menschen gegen Flüchtlinge aufzuhetzen. Dabei ist ihnen jede Lüge recht, um Menschen gegen Menschen und Arme gegen noch Ärmere aufzuhetzen.
Neonazis versuchen deshalb unter dem Deckmantel „Pegida“ Rassismus und Völkerhass zu schüren – so auch in Fürth.
Die Neonazis und Rassisten wollen uns in „Deutsche“ und „Nichtdeutsche“ spalten. Da nicht wenige aus der gesellschaftlichen Mitte es kaum erwarten können, auf diesen Zug aufzuspringen, vor allem wenn es um Stimmen bei Wahlen geht fühlen sich solche Rassisten mehr denn je ermutigt, ihrem Hass – nicht nur in Worten – freien Lauf zu lassen. Dagegen sind wir! Dagegen wehren wir uns!

Daneben fordern wir die Stadt Fürth auf, den braunen Spuk zu verbieten oder zumindest bestmöglich zu beschränken.

Wegen einer Handvoll verblendeter Rassisten und Neonazis wurden in der Vergangenheit Straßen gesperrt und ganze Stadtteile lahmgelegt. Infolgedessen kamen Anwohner nur schwerlich zu ihren Wohnungen. Geschäfte und Lokale mussten mangels Kundschaft geschlossen werden. Auch damit muss Schluss sein!

Kommt zu den Protesten am 21.12.2016 um 15.00 Uhr vor das Fürther Rathaus!

Was Sie wissen müssen:

Der Rechtsextremist und geistige Brandstifter Gernot Tegetmeyer wohnt in Fürth/Dambach. Er steckt hinter den „Pegida“- Auftritten in Nürnberg und Fürth und drangsaliert seit Monaten ganze Stadtteile mit sogenannten „Stadtspaziergängen“ – seit mehreren Monaten auch in Fürth.

In den Fürther Nachrichten vom 07.Juli 2016 heißt es u.a.:

„Ein geistiger Brandstifter
Verfassungsschutz beobachtet Pegida-Aktivist Tegetmeyer

FÜRTH – Die erste Pegida-Kundgebung heute Abend in Fürth hat ein Mann angemeldet, der weit mehr ist als ein besorgter Bürger. Gernot Tegetmeyer steht als Rechtsextremist ebenso unter Beobachtung des Verfassungsschutzes wie die Organisation, die er vertritt.
Wie berichtet, wohnt Tegetmeyer in Fürth und organisiert regelmäßig die Nürnberger Pegida-Kundgebungen. (…) Auf FN-Nachfrage hieß es denn auch vom Bayrischen Landesamt für Verfassungsschutz: Die Veranstaltung sei „klar der von uns beobachteten Gruppierung Pegida Nürnberg zuzuordnen“. Die Gruppierung wolle mit dem Schritt in die Nachbarstadt „offen-sichtlich über die Stadt Nürnberg hinaus in der Metropolregion Präsenz zeigen“. (…)
Bei diesen Veranstaltungen ist nach Beobachtung von Rechtsextremismus-Expertin Birgit Mair „regelmäßig ein gutes Dutzend stadtbekannter Neonazis rund um Dan Eising (Die Rechte/ Nügida) vertreten. Eising war Mitinitiator der Hetz-Demo gegen Flüchtlinge (…).
Tegetmeyer, der aus Österreich stammen und Polizeibeamter gewesen sein soll, war bis zu seinem Partei-austritt 2015 in Bayern stellvertretender Landesvorsitzender der vom Verfassungsschutz observierten rechtspopulistischen und muslim-feindlichen Partei Die Freiheit. Laut Mair agitiert er vor allem gegen Migranten, Muslime und Türken, benutzen völkisch-nationalistisches Vokabular und bedient sich einer nazistischen Ideologie.
Auch wenn sich der Pegida-Aktivist schon mal von Neonazis distanziert – etwa von der Kleinstpartei Der dritte Weg, die in Fürth bereits aufgetreten ist und als Nachfolgeorganisation der verbotenen Freien Netzes Süd gilt: Mair sieht in ihm dennoch einen „geistigen Brandstifter“, vom Verfassungsschutz eingestuft als „Extremist, der in der verfassungs-schutzrelevanten islamfeindlichen Szene in Bayern aktiv ist“. (…)“