Solidarität mit allen Betroffenen der massiven Repression gegen AntifaschistInnen!

Rechte Kleinstgruppen marschieren in Nürnberg seit Februar 2015 immer wieder auf, um ihre rassistische und menschenverachtende Hetze auf die Straße zu bringen. Begleitet werden diese Aufmärsche jeweils von einem breiten und vielfältigen antifaschistischen Protest. Stadt und Staat reagierten jedes mal mit massiver Repression. Ob es überzogenen Auflagen für die Anmeldungen von Gegenkundgebungen sind oder dutzende Ermittlungsverfahren mit denen AktivistInnen überzogen werden. Mittlerweile wurden schon etliche Strafbefehle mit überzogenen Geldstrafen verschickt, erste Menschen wurden vor Gericht gezerrt und zu mehreren hundert Euro Strafe verurteilt. Wir rechnen mit mehreren tausend Euro Kosten für die Betroffenen.

Solidarität kostet Geld!

Um die Betroffenen nicht alleine zu lassen und nicht auf den Prozesskosten und Strafen sitzen zu lassen wird Geld benötigt. Daher rufen wir dazu auf unter dem Stichwort „Anti-Pegida“ Geld zu spenden. Das Geld geht an die Betroffenen der Repression im Rahmen der Aufmärsche von Pegida, Nügida und der Rechten.

Stichwort „Anti-Pegida“

Rote Hilfe Regionalgruppe GLS Bank

IBAN: DE8543 0609 6740 0723 8359

BIC: GENODEM1GLS

Selbst betroffen?

Wenn du eine Vorladung von der Polizei bekommen hast, dann gehe dort auf keinen Fall hin, denn du bist nicht verpflichtet dort zu erscheinen, sondern wende dich an uns! Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag von 19 Uhr bis 20 Uhr in den Stadtteilladen „Schwarze Katze“, Untere Seitenstr. 1, 90429 Nürnberg!

Rote Hilfe Regionalgruppe Nürnberg im Oktober 2015

Wer oder was ist die Rote Hilfe?

Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation, die politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum in Deutschland unterstützt. Sie konzentriert sich auf politisch Verfolgte aus der BRD, bezieht aber auch nach Kräften Verfolgte aus anderen Ländern ein. Unsere Unterstützung gilt allen, die als Linke wegen ihres politischen Handelns ihren Arbeitsplatz verlieren, vor Gericht gestellt, verurteilt werden. Ebenso denen, die in einem anderen Staat verfolgt werden und denen hier politisches Asyl verweigert wird.

Kontakt:

Rote Hilfe e.V. Regionalgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen

c/o Libresso, Postfach 81 01 12

90246 Nürnberg