Fürths braune Jahre – Der Nationalsozialismus in der Kleeblattstadt

Vortrag mit Eckart Dietzfelbinger (Historiker, ehemaliger Mitarbeiter des Doku-zentrums Nürnberg) Freitag, 27.3. | 20 Uhr | Infolden Benario

Der Vortrag zeichnet die Entwicklungen der NS-Bewegung in Fürth mit dem Schwerpunkt von 1933-1945 nach. Die spezifische Bedeutung Fürths für den Nationalsozialismus lag in zwei Auffälligkeiten begründet: Einige Karrieristen der Fürther NSDAP mischten ganz oben mit. Vermittelt werden Kurzbiografien von Personen aus der Kleeblattstadt, die es zu erfolgreichen Nazikarrieren brachten. Beispielsweise Albert Forster, der Leiter der NSDAP-Ortsgruppe, von 1930 bis 1945 Gauleiter in Danzig, als Kriegsverbrecher in Polen 1952 hingerichtet. Oder Heinrich Hoffmann, der mit seinen Hitler-Fotos ein Presseimperium aufbaute.
Von Gauleitung mit Sitz in Nürnberg gesteuert, war Fürth betreffend des Raubes von jüdischen Besitz („Arisierung“) zugunsten der NSDAP in Franken eine zentrale Schaltstelle.

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