Fürther Nazis wollen in den Stadtrat einziehen! FaschistInnen aktiv entgegentreten!

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Das neonazistische „Freie Netz Süd“ (FNS) will mit ihrer Tarnorganisation „Bürgerinitiative soziales Fürth“ (BiSF) bei den Fürther Kommunalwahlen am 16.03.2014 teilnehmen. Wie alle Parteien und Organisationen, die kein Mandat im Fürther Stadtrat haben, müssen auch die Nazis knapp 400 Unterschriften sammeln, damit sie an den Stadtratswahlen teilnehmen können. Fürther Antifa- Gruppen haben deshalb die Kampagne „Nazis stoppen, der BiSF den Wahlkampf vermiesen“ ins Leben gerufen, um dies zu verhindern.
Aktuelle Informationen und Termine findet ihr in diesem Posting!
Nazis stoppen!

-->Termine:< --

Freitag, 10. Januar 2014 | 19.30 Uhr | BIKO (Königswarterstr. 16, Fürth) – Infoveranstaltung zum Thema NSU und BiSF mit den Journalisten Robert Andreasch und Timo Müller

Samstag, 11. Januar 2014 | 13 Uhr | Kohlenmarkt (Nähe Rathaus) -Demonstration „Fürth Nazifrei – keine Nazis in den Fürther Stadtrat!“

-->Information zur BiSF und unserer Kampagne:< --

zur Kampagne: Information und Demonstration

zur BiSF: a.i.d.a. Artikel zur BiSF

Aktueller Rechercheartikel zur BiSF: Neuer a.i.d.a. Artikel zur BiSF

Nazistrukturen: Artikel zur Neonaziszene in Fürth und Umland

Interview: auf RadioZ

-->Presse:< --

Endstation rechts Bayern: „Neonazis wollen in den Stadtrat – Initiativen rufen zum Gegenprotest auf“

Fürther Nachrichten: „Fürther wehren sich gegen Rechtsextremisten“

Nürnberger Zeitung: „Nazis drängen ins Fürther Rathaus“


Aktuelle Pressemitteilung vom 20.12.2013

Antifaschistischer Widerstand erneut kriminalisiert!
Seit Donnerstag, den 19. Dezember sammeln die Neonazis rund um die „Bürgerinitiative Soziales Fürth“ (BiSF) einer Tarnorganisation des neonazistischen „Freien Netz Süds“ (FNS) Unterschriften, die sie für einen möglichen Wahlantritt zu den Kommunalwahlen im März 2014 benötigen. Während Neonazis AntifaschistInnen bedrohen und die Polizei rufen, werden GegendemonstrantInnen von der Polizei kontrolliert und in ihrem Engagement behindert. AntifaschistInnen bewerten das Vorgehen der Fürther Polizei als erneute Kriminalisierungsversuche des legitimen und notwendigen Widerstands.
Die Nazis der BiSF versammelten sich in den letzten beiden Tagen ab halb neun vor dem Rathaus, um Bürgerinnen und Bürger aus Fürth auf ihren Wahlantritt aufmerksam zu machen und diese zu überzeugen für sie eine Unterschrift zu leisten. In diesem Zusammenhang sind täglich auch AntifaschistInnen vor Ort, um über die tatsächlichen Hintergründe der faschistischen BiSF, deren menschenverachtende Ideologie und deren Gewaltbereitschaft aufzuklären.
Im Zuge des antifaschistischen Widerstands kam es teils zu massiven Kriminalisierungsversuchen durch die Fürther Polizei. Da sich die Neonazis über ein angeblich falsches „V.i.S.P.“ beschwerten, riefen sie kurzerhand die Polizei, die sich erneut als Handlanger der Neonazis präsentierte. Sowohl aufgrund des Anrufes, als auch völlig unabhängig davon, wurden AntifaschistInnen durch die Polizei kontrolliert und zur Herausgabe der Personalien gezwungen. Dabei traf es wie so oft vor allem junge AntifaschistInnen, da die Polizei in ihnen scheinbar ein besonders gefährlichen Personenkreis herbeihalluziniert.
Es ist wieder einmal bezeichnend, dass sich die Fürther Polizei auf die Seite der Neonazis stellt und als deren Handlanger agiert. Anstatt den antifaschistischen Widerstand gegen gewaltbereite FaschistInnen als legitim zu erachten, wird dieser massiv kriminalisiert.
Es ist für die Stadt Fürth beschämend, dass die Neonazis der BiSF AntifaschistInnen bedrohen und bedrängen können, diese gezielt fotografieren und teils massiv beleidigen, wohingegen die Fürther Polizei nichts Besseres zu tun hat, als den legitimen Widerstand zu schikanieren.
Wir werden auch weiterhin mit allen Mitteln und auf Allen Ebenen versuchen unsere gemeinsame Kam-pagne „Nazis stoppen – Der BiSF den Wahlkampf vermiesen“ erfolgreich zu gestalten. Dabei lassen wir uns weder vom skandalösen Verhalten der Fürther Polizei, noch durch die Provokation der FaschistInnen aufhalten.

Wir machen deutlich, dass es den FaschistInnen auch nicht mit der Hilfe der Fürther Polizei gelingen wird die notwendigen Unterschriften zu sammeln und werden auch in Zukunft die Unterschriftensammlungen der Neonazis begleiten und verhindern. Menschenverachtendes und nationalsozialistisches Gedankengut hat weder in Fürth, noch anderswo einen Platz.